Smart City 3.0 – wo geht die Reise hin?

War früher noch die Rede von der Smart City, sprechen wir heutzutage von der Smart City 3.0. Immer mehr Städte greifen die Begriffe im Rahmen ihrer Entwicklungsstrategien mit auf und werben damit für ein besseres, bequemeres und effizienteres Leben. Doch wie unterscheidet sich die Smart City 1.0 von der neu-aufkommenden Smart City 3.0 und welche Veränderungen bringt sie mit sich? 

Smart City

Smart Cities im Allgemeinen sind durch den Einsatz neuer digitaler Technologien sowie des Internets der Dinge (IoT) geprägt. Der Begriff kam in den 2000er Jahren auf und wurde verwendet, um die auf Technologie basierten Veränderungen im Raum beschreibend zusammenzufassen. 

Da Smart Cities Veränderungen und Innovationen im gesamt-städtischen Raum mit sich bringen, wird in der Regel zwischen verschiedenen Handlungsfeldern unterschieden (Wikipedia 2022).

Der Hintergrund

Als Hintergrund für die Entstehung der Smart Cities werden einerseits die neuen, technologischen Möglichkeiten, andererseits die vielen wirtschaftlichen, sozialen sowie politischen Herausforderungen weltweit genannt. Letzteres umfasst dabei neben dem Klimawandel und dem demographischen Wandel auch die Ressourcenknappheit. Darüber hinaus wird häufig das andauernde Bevölkerungswachstum sowie die Umweltverschmutzung und seltener auch die Finanzkrise als Herausforderungen, denen sich Städte in der heutigen Zeit gegenüber stehen, genannt. 

Letztendlich ist eine Smart City jedoch mehr Weg als Ziel.

TK Elevator GmbH (Urban Hub)

Aufgrund der voranschreitenden Digitalisierung und der immer wieder neu-entwickelten Technologien ist das Ziel einer Smart City nie endlich, weshalb häufig neue Begrifflichkeiten, wie „Smart City 2.0“ und „Smart City 3.0“ Eingang in die Diskussion finden.  

Smart City 1.0 und 2.0

Obwohl es das Phänomen der Smart Cities noch gar nicht allzu lange gibt, können bereits heute verschiedene Entwicklungsstufen unterschieden werden. 

Die Smart City 1.0 ist insbesondere durch Top-Down-Ansätze geprägt. Demnach liegt die Entscheidung über den Einsatz von technologischen Neuerungen bei der Regierung. Häufig kommt es vor, dass hierfür komplett neue Städte gebaut werden, wie das Beispiel Songdo in Südkorea zeigt. 

Städte der Generation Smart City 2.0“ beziehen die Bedürfnisse anderer Stakeholder, wie beispielsweise der Bevölkerung, ebenso ein, wie der der Politik. Es finden Technologien Anwendung, die tatsächlich einen realen Nutzen vor Ort haben. Demnach folgt die Smart City 2.0 bereits stärker Bottom-Up-Ansätzen als ihr Vorgänger. Als Beispiel kann die spanische Stadt Madrid genannt werden. 

Die dritte Entwicklungsstufe, die Smart City 3.0, hat das Ziel die Bevölkerung bewusst in Prozess mit einzubinden. Dies soll mithilfe erhöhter Transparenz und umfänglicher Bürgerbeteiligung gelingen. 

Barcelona als Smart City 3.0

Die Stadt Barcelona kann als Vorreiter auf dem Weg zur Smart City 3.0 gelten. Mithilfe einer „Strategie für digitale Souveränität“ möchte die Stadt die Bevölkerung aktiv in die Entwicklung mit einbeziehen und ihnen zeigen, wie die neuen Technologien ihre Lebensqualität verbessern kann. Bürgern erhalten die Möglichkeit, Technologien auszuprobieren und zu testen. Das dadurch entstehende Know-how kann die Akzeptanz der Bürgerschaft fördern, so die Theorie. Das Ziel ist es mithilfe der neuen, digitalen Technologien die Bürgerpartizipation mit den Behördenansprüchen in Einklang zu bringen.

[...] we think, that citizens have power over data, that we need to give back power in the hands of the citizens in the digital age.

Francesca Bria (Chief Technology Officer der Stadt Barcelona)

Das Stadtentwicklungskonzept „Superblocks“ soll Häuserblocks zusammenfassen und hierdurch das Konzept für nachhaltige Mobilität fördern. Fußgänger und Radfahrer haben in diesen Superblocks Vorrang, Kinder können auf der Straße spielen. Ferner werden Hochbeete und Blumenkübel eingesetzt, um die Aufenthaltsqualität des Quartiers zu erhöhen. Darüber hinaus wurde die U-Bahn-Linie 9 mit intelligenten Aufzügen ausgestattet, die automatisch, kurz vor Einfahrt der U-Bahn auf Bahnsteigebene halten. Hierdurch kann Gedränge am Bahnsteig reduziert, die Mobilität der Fahrgäste gesteigert sowie der Energieverbrauch verringert werden. 

Die Stadt Barcelona bezieht neben den Bürgern auch Privatunternehmen stark in die Pläne auf dem Weg zur Smart City 3.0 mit ein. Der jährlich in Barcelona stattfindende Smart City Expo World Congress bietet hierzu die nötige Grundlage, um aktiv mit Technologiegiganten wie Philips, Schneider und Cisco in Kontakt zu treten. 

 

Wie geht es weiter?

Die Einbindung der lokalen Stakeholder einer Stadt, wie Bürger*innen und Unternehmen, ist in den letzten Jahren zu einem der größten Erfolgsfaktoren  auf dem Weg zu einer Smart City erwachsen. Durch die Weitergabe von Know-how sowie aktiver Kommunikation kann die Etablierung neuer digitaler Technologien funktionieren. Der als Bottom-Up-Ansatz beschriebene Weg löst dabei das ursprünglichen Top-Down gerichtete Modell ab. 

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl verschiedener Partizipationsangebote und Beteiligungsformate. Diese finden nicht nur bei Smart Cities Anwendung. Eine Übersicht möglicher Anwendungsbereiche finden Sie hier

City-App – smarter Alleskönner für die Hosentasche?

Unser erster Blog-Eintrag der Reihe „City Apps“ zum Thema „City-App – digitales Abbild einer (Innen-)Stadt?“ hat Ihnen bereits einen groben Überblick über das Themenfeld gegeben. Im heutigen Beitrag zeigen wir Ihnen, welche Funktionen es gibt und warum die Redewendung „Weniger ist mehr!“ einmal mehr zutrifft.

Was können diese City-Apps denn eigentlich?

City-Apps gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, weshalb auch deren Funktionsumfang in den letzten Jahren enorm gewachsen ist. Damit Sie den Überblick nicht verlieren, haben wir Ihnen eine Übersicht erstellt, die die Funktionen nach Art und Zielgruppe weiter differenziert:

Die allgemeinen Funktionen einer City-App beziehen sich auf deren Grundaufbau. Einerseits ist es dabei wichtig, sich im Vornherein zu überlegen, in welchen App-Stores die App angeboten werden soll und, ob sie GPS-fähig sein soll. Andererseits ist die Frage nach regelmäßigen Aktualisierungen sowie die Entscheidung darüber, ob die App mehrsprachig aufgebaut sein soll, zu treffen. 

Nachdem die Branchen, die in die App eingebunden werden sollen, festgelegt wurden, können die Funktionen für die entsprechenden Unternehmen festgelegt werden. Je nach Branchenart bieten sich verschiedene Funktionen mal mehr, mal weniger gut an. 

Während es beispielsweise nötig ist, Tischreservierungen für Gastronomiebetriebe und Terminbuchungen für Dienstleister*innen anzubieten, reicht für andere Branchen vielleicht eine Darstellung in Profilen. Letztere können, je nach gewünschtem Umfang, mit weiteren Informationen ergänzt werden. 

Sofern Sie Funktionen für den Verkehr in Ihre City-App einbauen möchten, müssen Sie zwischen den Nutzer*innen und dem Angebot des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und den Nutzer*innen und dem Angebot des motorisierten Individualverkehrs (MIV) unterscheiden. Dies ist aufgrund der verschiedenen Ansprüche an die Funktionen zu begründen. 

Unterschiede zwischen ÖPNV und MIV

Während der ÖPNV seinen Kund*innen Informationen zu Haltestellen und Fahrplänen bereitstellen möchte, oder sogar einen Ticketverkauf über die App ermöglichen möchte, weichen die Funktionen, die für die Nutzung der Angebote des MIV nötig sind, deutlich hiervon ab. Beispielsweise müssten, für die Abbildung des motorisierten Individualverkehr in der App, Informationen zum aktuellen Stau-Geschehen oder zur Auslastung von Parkplätzen in Echtzeit verknüpft sein. Ferner sollte das Anzeigen von Tankstellen und E-Ladesäulen möglich sein sowie eine Bezahlfunktion für Parktickets eingebunden werden.

Sie möchten die App speziell für Ihre Bürger*innen interessant gestalten? Dann sollten Sie unbedingt Dienstleistungen in die App einbinden, die ansonsten nur analog im Rathaus zu erledigen waren. Oder Sie bieten Funktionen innerhalb der App an, die den Alltag der Bürger*innen erleichtern.

Neben bürokratischen Erledigungen, wie beispielsweise die Beantragung eines neuen Personalausweises, kann auch das Melden von Mängeln zur Zufriedenheit der Bürger*innen beitragen. Ferner können Informationen zur Abfallwirtschaft, wie ein Müllabfuhr-Plan, oder aktuelle Auskünfte zu Schulen, Kindergärten oder Universitäten als sinnvoll bewertet werden. 

Neben den Anliegen, die die Bevölkerung direkt mit der Verwaltung zu klären hat, gibt es einige weitere Bereiche, die insbesondere für die Bürger*innen einer Stadt von großer Bedeutung sind. Darunter fällt auch die Gesundheitsversorgung. Allerdings profitieren auch Touristen von einer schnellen Informationsmöglichkeit, beispielsweise im Falle eines Unfalls. 

Folglich sollten Informationen zu den Öffnungszeiten, Kontakt- sowie Adressdaten der örtlichen Apotheken, Krankenhäuser, Ärzte und Notdienste in der App gesammelt dargestellt werden. 

Zudem könnte das Angebot durch Informationen zur Accessibility ergänzt werden. 

Sowohl die Bürger*innen als auch die Touristen einer Stadt haben Interesse an den lokalen und regionalen Freizeitmöglichkeiten. Je mehr davon im Rahmen eines Veranstaltungskalender beworben, oder als Sehenswürdigkeit dargestellt werden, desto mehr erfüllt die App ihre Funktion als Marketing-Tool. 

Darüber hinaus könnten Vereine genauso gelistet werden, wie Spielplätze oder Ähnliches. 

Da Nutzer*innen die Inhalte bei klassischen Apps lediglich konsumieren, spricht man dabei häufig von sogenannten Consumern. Anders verhält sich dies bei City-Apps, bei denen die Nutzer*innen die Möglichkeit erhalten, selbst Ideen sowie Anregungen und Verbesserungsvorschläge mit einzubringen und ihre Daten mit dem Entwickler zu teilen. Folglich spricht man hierbei von Prosumern, also von Konsumenten die gleichzeitig auch Produzenten sind.  

Insofern lassen sich Funktionen, wie beispielsweise das Teilen von Fotos oder Texten sowie der Kontakt zur Verwaltung als Prosumer-Tätigkeiten identifizieren. 

Schließlich umfasst die Rubrik „Weitere Funktionen“ all diejenigen, die die City-App um weitere sinnvolle Tools ergänzen könnten. 

So zum Beispiel eine Favoriten- oder Merkliste. Oder aber eine integrierte Suchfunktion. Darüber hinaus könnte man mithilfe einer Kartenfunktion Geldautomaten sowie Briefkästen, aber auch öffentliche Toiletten oder W-LAN-Hotspots räumlich verorten. Ferner könnte ein QR-Code-Scanner angeschlossen oder aber eine Jobbörse sowie Informationen zum aktuellen Wetter dargestellt werden. 

Die Liste erhebt dabei keinen Anspruch auf Vollständigkeit. 

Viel hilft viel?!

Aufgrund der Vielfalt der möglichen Funktionen fällt es Verantwortlichen häufig schwer, die für Sie Relevanten festzulegen. Anstatt der Redewendung „Viel hilft viel!“ sollten Sie der Redensart „Weniger ist mehr!“ Gehör schenken. Im schlimmsten Fall wirkt die App zu überladen und die Nutzer*innen sind aufgrund der Menge an Funktionen überfordert. 

Damit eine passende Auswahl getroffen werden kann, gilt es die Ziele, die mit einer solchen City-App verfolgt werden soll, frühzeitig festzulegen. Des Weiteren unterscheiden sich die angebotenen Funktionen je nach Infrastrukturgeber. Deshalb sollte es vor einer Beauftragung stets zur Erarbeitung eines Lastenheftes kommen. 

Dieser Artikel informierte Sie über mögliche Funktionen einer City-App. Im nächsten Blog-Eintrag der Reihe „City Apps“ gehen wir genauer auf die Erfolgsfaktoren von City-Apps ein. 

Weitere Fragen?

Sie möchten in Ihrer Stadt eine City-App etablieren und benötigen Hilfe bei der Erstellung eines Lastenheftes? Dann melden Sie sich bei uns!

City-App – digitales Abbild einer (Innen-)Stadt?

In den letzten Jahren ist ein neuer Trend zu erkennen: Immer mehr Städte und Kommunen bringen ihre eigenen City-Apps auf den Markt. Diese sollen vorhandene Internetauftritte und analoge Medien ergänzen, stehen häufig aber in Konkurrenz zu bereits bestehenden App-Angeboten, die durch die Abfallwirtschaft oder Mobilitätsunternehmen bereitgestellt werden. Anstelle einer App für die ganze Stadt, gibt es in der Regel eine Mobilitäts-App, eine Müllabfuhr-App und eine App für das Sammeln von Treuepunkten. Meist lautet das formulierte Ziel: eine App für Alles! Doch welche Punkte muss ich als Stadt bei der Einführung einer City-App beachten? Und wie finde ich den richtigen Anbieter? In unserer neuen Blog-Eintrag-Serie zum Thema „City Apps“ erhalten Sie Antworten auf diese und viele weitere Fragen.

City-App – Was ist das eigentlich?

City-Apps ergänzen das bereits bestehende Angebot städtischer (Online-)Auftritte. In den meisten Fällen existiert schon eine städtische Webseite oder eine vergleichbare Plattform, deren Angebot und Funktionen durch die App erweitert werden sollen. City-Apps stellen somit die Weiterentwicklung der bereits bestehenden Angebots dar. Häufig gelten sie aber auch als Vorstufe zur „Smart City“, die eine intelligente Vernetzung aller Lebens- und Wirtschaftsbereiche einer Stadt beschreibt.

City-Apps als Informationsmedium bieten Städten und Verwaltungen die Möglichkeit, Informationen zu verschiedenen Themen in die Masse zu streuen. Dabei gilt die App als Ergänzung zur klassischen Webseite oder zum analogen Freizeitführer. 

City-Apps als Interaktionsmedium bieten Städten und Verwaltungen eine neue Art und Weise, mit ihrer Bürgerschaft oder Besucher*innen in Kontakt zu treten. Dabei können verschiedene Schwerpunkte gesetzt werden: Bürgerbeteiligung, Digitale Verwaltung, etc. 

City-Apps als Marketing-Tool bieten Städten und Verwaltungen neue Möglichkeiten die Attraktivität zu steigern. Mithilfe von Gamification-Ansätzen wird die Stadt neu erlebt. Darüber hinaus kann die lokale Wirtschaft gefördert und deren Sichtbarkeit erhöht werden.

Wer wird zum Betreiber?

Neben Verwaltungen und Stadtwerken kommen auch Werbegemeinschaften und -vereine sowie das Stadtmarketing als Betreiber in Frage. Seltener werden City-Apps direkt durch den Infrastrukturgeber, der die passende Technik liefert, betrieben. 

Je nach Art der App und Umfang der Funktionen bedarf es mehr oder weniger Arbeitsaufwand. Ob der entstehende Mehraufwand durch das vorhandene Personal gedeckt werden kann, oder ob extra Personal nötig ist, lässt sich nicht pauschal ermitteln. 

Da City-Apps häufig als erster Schritt in Richtung „Smart City“ gelten, wird das Thema häufig in die entsprechenden Zuständigkeitsbereiche der Städte gelegt. Nicht selten findet das Thema Platz beim Chief Digital Officer, Chief Information Officer oder wird zur Chefsache erklärt und direkt im Dienstbereich des Bürgermeisters angesiedelt. Tritt die Stadt als Betreiber auf, kann dies die Transparenz erhöhen und die Akzeptanz in der Bürgerschaft steigern. 

Wer ist die Zielgruppe?

Eine App sollte stets die Anforderungen und Wünsche ihrer Zielgruppe berücksichtigen. Dabei kann bei City-Apps zwischen einer Vielzahl an Akteuren unterschieden werden:

  • Bürger*innen
  • Unternehmen
  • Tourist*innen (Übernachtungs- und Tagungsgäste)
  • Bevölkerung aus dem Umland
Für den Erfolg einer App ist es ferner wichtig, die Zielgruppen weiter auszudifferenzieren. Beispielsweise im Hinblick auf verschiedene Altersgruppen und Interessen. Eine weitere Einteilung lässt sich in die beiden Gruppen der Digital Natives und Digital Immigrants vornehmen. Während Digital Natives mit dem Internet, Social Media Kanälen sowie Computern und Smartphones aufgewachsen sind und diese wie selbstverständlich beherrschen und bedienen, kamen Digital Immigrants erst im Erwachsenenalter in Berührung mit diesen digitalen Technologien. 

Ferner müssen auch potenzielle Zielgruppen der App berücksichtigt werden, da sich diese eventuell im Vorfeld ihrer Entscheidung über die App informieren.

Was ist das Ziel der City-App?

Bei der Entwicklung einer App spielt neben der Identifikation der Zielgruppen auch das Festlegen von späteren Zielen eine wichtige Rolle. Die Ziele stehen dabei in enger Verbindung zu den Zielgruppen und vice versa. 

Meist werden City-Apps eingesetzt, um die Verwaltung zu optimieren. In diesem Zusammenhang spricht man häufig auch von E-Governance. Übergeordnete Ziele sind eine verbesserte Nutzung und mögliche Einsparung finanzieller und personeller Ressourcen, eine erhöhte Transparenz des Verwaltungshandeln sowie neue Möglichkeiten zur Partizipation und Bürgerbeteiligung

Ferner bieten Apps eine vereinfachte Kommunikation mit den Bürger*innen einer Stadt, wodurch die städtische Vernetzung im Allgemeinen verbessert wird. Dadurch kommt es zu einer gesteigerten Zufriedenheit der Bewohner. Das Leben und Arbeiten in der Stadt wird vereinfacht. 

In Bezug auf Touristen können City-Apps als Marketinginstrument genutzt und somit zur Imagesteigerung beitragen. Ferner dienen die Apps zu einer besseren Orientierung innerhalb der Stadt. 

Seltener werden City-Apps tatsächlich zur Umsatzgenerierung genutzt. 

Ausblick

Nach dieser Einführung haben Sie einen groben Überblick über das Thema „City Apps“. Im nächsten Blog-Eintrag lesen Sie alles zu den möglichen Funktionen und den Vorteilen einer solchen City-App für Ihre Stadt. 

Sollten Sie Fragen zum Thema haben oder Unterstützung bei der Einführung einer City-App in Ihrer Stadt benötigen, dann melden Sie sich bei uns

Handel ist Wandel: Sterben unsere Innenstädte?

Leerstände, Verödung, ausgestorbene Fußgängerzonen – die deutschen Innenstädte entwickeln sich mehr und mehr zu Problemzonen, wie ein Bericht des SWR verdeutlicht. Nicht erst seit der Coronapandemie verlagert sich der Einzelhandel mit hoher Geschwindigkeit in das Internet und unterstreicht die Bedeutung, als Einzelhändler online auffindbar zu sein.

Neuwied als Sinnbild für zahlreiche deutsche Innenstädte

Eva Gancarz, Leiterin der cima.digital, war gemeinsam mit dem Südwestrundfunk (SWR) in Neuwied (Rheinland-Pfalz) unterwegs. Auch hier sind die vielen Leerstände in der Innenstadt nicht zu übersehen. Einzelne Blumenkübel säumen die Fußgängerzone. „Neuwied blüht auf“ ist darauf zu lesen. Davon ist bei einem Spaziergang durch die menschenleere Innenstadt wenig zu merken. Paletten, die zu Sitzmöbeln umfunktioniert wurden, und weitere Sitzgelegenheiten in allen Farben sollen zum Verweilen einladen. Auch sie sind überwiegend verwaist.

„Neuwied hat’s“ – der Online-Marktplatz für Gewerbetreibende

In der Stadt sind die Kunden also zunehmend nicht anzutreffen. Das hat auch Martin Lenzen erkannt. Er betreibt die Gaststätte „Thirsty Lion“. Darüber hinaus hat er einen Online-Marktplatz aufgebaut, auf dem sich lokale Unternehmen für einen kleinen Beitrag von 50€ pro Jahr listen lassen können. „Neuwied hat’s“ – der Titel der Website macht bereits deutlich, dass es lokale Anbieter aus fast allen Bereichen gibt. Viele davon sind ansonsten online nicht auffindbar. Die Konsequenz: Kunden kaufen online bei großen Ketten – der lokale Einzelhandel geht leer aus.

Im Gespräch mit Martin Lenzen wird deutlich, wie schwierig sich der Aufbau der Plattform gestaltet. Eine Weiterentwicklung zum Online-Shop erscheint kompliziert. Es mangelt an Produktbeschreibungen durch die Einzelhändler. Aussagekräftige Bilder? Fehlanzeige! Die Bedeutung eines zweiten Standbeins im Internet ist bei manchen Händlern noch nicht angekommen. Dabei hat die Coronapandemie das Wachstum des E-Commerce weiter beschleunigt. Wer online nicht auffindbar ist, wird es zukünftig immer schwerer haben, Kunden zu halten und neu zu gewinnen.

Digital gewinnt

Derya Colberg hat die Notwendigkeit eines Online-Auftritts bereits erkannt. Sie betreibt einen kleinen Laden mit Second Hand Mode. Während ihr Instagram- und Facebook-Account regelmäßig mit neuen Inhalten gefüllt werden, befindet sich der Onlineshop mittlerweile seit Monaten im Aufbau.  Woran das liegt? Ihr fehlt schlichtweg die Zeit, sich als Selbständige um den Aufbau der Website zu kümmern.

Derya Colberg ist kein Einzelfall. Ein zweites Online-Standbein – leichter gesagt als getan. Eva Gancarz kennt viele Einzelhändler*innen, die zwar die Bedeutung der Digitalisierung im Einzelhandel erkannt haben, aber online trotzdem noch nicht auffindbar sind. Sie arbeitet gerne mit Einzelhändler*innen zusammen, die veränderungsbereit sind und von sich aus Initiative zeigen. Denn wer im Einzelhandel gewillt ist, sich digital weiterzuentwickeln, wird kurz- und langfristig gewinnen. Oder wie es Albert Einstein schon sagte: 

"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und zu hoffen, dass sich etwas ändert."

Albert Einstein

Der volle Beitrag des SWR ist auf Youtube abrufbar. Mehr zur Digitalisierung im Einzelhandel erfahren Sie im Beitrag ab Minute 16:30.

Gorillas, Picnic & Co. – Die neue Art des Lebensmitteleinkaufs

Der Wandel im Zugang zu Lebensmittel ist in vollem Gange, häufig fällt in diesem Zusammenhang auch der Begriff des „convenient lifestyle“. Der Trend weg vom Selbst-Einkaufen hin zu Online-Supermärkten schreitet, bedingt durch Corona, noch schneller voran. Die Vorteile liegen auf der Hand: Einerseits müssen Lebensmittel nicht mehr tagelang gelagert werden. Darüber hinaus wird die Lebensmittelverschwendung drastisch reduziert. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Frische der gelieferten Ware. Für Endkunden bedeutet die Lieferung von Lebensmittel an die Haustür Zeitersparnis, Bequemlichkeit und Spontanität.

Der Platzhirsch – Die Gorillas Technologies GmbH

Gorillas Logo (© Gorillas Technologies GmbH)

Die Gorillas Technologies GmbH wurde Anfang des Jahres 2020 mit Sitz in Berlin gegründet. Das Unternehmen umfasst eine Online-Bestellplattform, angestellte Fahrradkuriere sowie vereinzelt Auslieferungslager in zentralen Lagen. Gorillas liefert in Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden sowie dem Vereinigten Königreich. Dabei fokussiert sich das Unternehmen hauptsächlich auf Großstädte. Die Unternehmensstrategie ist dabei sehr nachhaltig aufgebaut. Der Kern besteht aus dem Fahrradfahren und der sogenannten Fahrrad-Crew, die alle Fahrten mit E-Bikes durchführt. Das Unternehmen setzt dabei auf die Zusammenarbeit mit lokalen Landwirten und Marken und Partnern vor Ort in der jeweiligen Stadt. Des Weiteren achtet Gorillas darauf, möglichst auf Plastik zu verzichten.

Die Produktauswahl ist eher im höherpreisigen Segment angesiedelt und begrenzt, wodurch besonders Personen angesprochen werden, die beispielsweise sehr viel arbeiten, somit wenig Zeit zum Einkaufen haben und häufiger Lieferservices nutzen. Einen Mindestbestellwert gibt es nicht, allerdings liegt der Lieferpreis bei 1,80€. Die bestellte Ware soll anschließend innerhalb von 10 Minuten nach Bestelleingang beim Kunden sein.

Der Lieferservice Gorillas liefert nicht aus einem Supermarkt, sondern aus eigenen Lagerräumen. Die Bezahlung erfolgt via PayPal oder Kreditkarte direkt in der App.

Der Konkurrent Flink

Flink Logo (© Flink SE)

Kurz nach dem Konkurrenten Gorillas wurde die Flink Lebensmittel GmbH Ende des Jahres 2020 gegründet. Im Juni 2021 folgte eine Kooperation mit dem Rewe-Konzern, wodurch das Unternehmen exklusiv mit Lebensmitteln durch die Supermarktkette versorgt wird. Das Liefergebiet umfasst neben Deutschland auch Städte in den Niederlanden und Frankreich. Hierbei liegt der Fokus insbesondere auf Großstädten.

Das Konzept ähnelt dem von Gorillas sehr. Kunden können montags bis samstags von 8 bis 23 Uhr ihre Bestellungen in der App aufgeben. Hierbei ist der Mindestbestellwert von einem Euro zu beachten. Hinzu kommt eine Liefergebühr von 1,80€. Anspruch des Unternehmens ist es, die bestellte Ware 10 Minuten nach Auftragseingang ausgeliefert zu haben. Die Lieferung erfolgt, wie beim Konkurrenten Gorillas, per E-Bike aus kleinen lokalen Lagern. In der App ist die Zahlung via PayPal oder Kreditkarte möglich.

Der niederländische Online-Supermarkt Picnic

Picnic Logo (© Picnic GmbH)

Die Gründung des niederländische Unternehmen Picnic erfolgte im Jahr 2015. Zunächst belieferte die Kompanie nur Städte in den Niederlanden. Seit 2018 wurde die Lieferung der Picnic GmbH nach und nach auf Städte in Deutschland, genauer in Nordrhein-Westfalen, ausgeweitet. Die Gründung der französischen Tochter Picnic SAS Anfang des Jahres 2021 hat das Ziel in Zukunft den französischen Markt abdecken zu können.

Kunden können per App bestellen. Der Mindestbestellwert liegt bei 35€. Nach Bestelleingang werden die Waren durch die Zulieferer in die Distributionszentren transportiert. Von dort aus erfolgt die kostenlose Lieferung zum Kunden per elektrischem Auto. Den Lieferzeitraum kann dabei der Kunde selbst wählen. Die Bezahlung erfolgt per Lastschriftverfahren oder Sofortüberweisung.

Der älteste Online-Supermarkt: Bringmeister.de

Bringmeister.de Logo (© Bringmeister GmbH)

Der bereits seit 1997 bestehende Online-Supermarkt Bringmeister.de gehört seit Januar 2017 zum Edeka-Verbund.

Kunden können im Großraum Berlin, Potsdam sowie München bestellen und erhalten die Ware montags bis samstags von 6 bis 24 Uhr per Lieferfahrzeug. Hierbei besteht die Möglichkeit zwischen einem 1-Stunden-Lieferfenster, einem 2-Stunden-Lieferfenster sowie einem 4-Stunden-Lieferfenster zu wählen. Montag bis Freitag besteht die Möglichkeit einer taggleichen Lieferung. Die Liefergebühren richten sich dabei nach der jeweiligen Lieferzeit sowie dem Bestellwert und liegen zwischen 0 und 6,99€. Der Mindestbestellwert beträgt 40€. Neben der Bestellung per App bietet Bringmeister.de auch Bestellungen über die Webseite an. Die klassischen Zahlungsmethoden wie PayPal, Kreditkarte, auf Rechnung oder per Lastschrift ergänzt Bringmeister.de um die Barzahlung und EC-Kartenzahlung an der Haustür bei Lieferung. Darüber hinaus können Kunden beim Einkauf DeutschlandCard Punkte sammeln.

Das türkische Start-Up Getir

Getir Logo (© Getir)

Der Online-Supermarkt Getir ist ein im Jahr 2015 gegründetes, türkisches Start-up. Neben einem Lieferservice für Lebensmittel umfasst das Portfolio auch einen Kurierdienst für Restaurants. Das Unternehmen bietet seine Dienste hauptsächlich in der Türkei und hier insbesondere in großen Städten an. Seit Februar können Kunden die App auch in London nutzen. Im Mai 2021 startete der Lieferservice in Amsterdam. Das Unternehmen möchte in den folgenden Jahren weiter in den europäischen Markt expandieren. Bereits Ende Februar wurde die Firmierung der Getir Germany GmbH abgeschlossen. Dies stellt den Grundstein für den Start in Berlin dar. 

Die wachsende Bedeutung des Onlinehandels im Lebensmittelbereich

Je nach Standort, Produktangebot oder Lieferservice lassen sich verschiedene Online-Supermärkte identifizieren. Die Anzahl dieser ist in den letzten Jahre stetig gewachsen. Bedingt durch die Corona-Krise erfuhren die Lieferdienste einen regelrechten Hype. Während die großen Marktführer, wie Picnic und Gorillas, bereits große Erfolge feiern, steht das türkische Start-up Getir in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Weitere Lieferdienste, wie beispielsweise knuspr.de, die deutsche Version des tschechischen Online-Lebensmittelhändlers Rohlik, stehen bereits in den Startlöchern. Und wieder ist eine klare Tendenz zu erkennen: Der Online-Handel auch für Lebensmittel gewinnt stetig an Bedeutung.

Corona – das Ende der Innenstädte?

Schon lange reden Experten von einer zunehmenden Verödung der Innenstädte, von einem Ladensterben und den Niedergang des urbanen Lebens. Die genannten Gründe sind vielfältig: Der zerstörende Autoverkehr, die Schließung großer Kaufhäuser oder aber die Unmengen an Fußgängerzonen, die einer Reizüberflutung gleich kommen. Darüber hinaus der zunehmende Einfluss des Online-Handels. Verschärft wird diese Entwicklung seit März 2020 durch die anhaltende Corona-Pandemie. Doch trägt tatsächlich das Virus an der Verschlechterung all dieser Dinge die Schuld? Und was können wir tun, damit die Innenstädte von morgen wieder attraktiv und belebend wirken?

Eine Wirtschaft und Stadt „vor“ Corona

Prognose für den Einzelhandel 2020: +2,5% (© Handelsverband Deutschland 2020, S. 10)

Allgemein lässt sich bei Betrachtung des Einzelhandelsumsatz in den letzen Jahren ein Positivtrend erkennen. Im Jahr 2019 lag dieser bei rund 564 Milliarden Euro, was einem Plus von rund 3% gegenüber dem Vorjahr entsprach (Handelsverband Deutschland (HDE) 2020). Diese Entwicklung hielt bis Anfang 2020 an: Die Gesamtwirtschaft wuchs moderat, der Arbeitsmarkt war in einer guten Verfassung, das verfügbarke Einkommen legte zu, die Sparquote lag stabil und das stetige Wachstum im Einzelhandel setzte sich fort.

Die Städte waren mit Leben gefüllt, hin und wieder ein Leerstand, ab und zu ein Stau auf einer Hauptverkehrsachse. Stadtfeste im Sommer, Wochenmärkte unter der Woche und Weihnachtsmärkte im Winter prägten die Innenstadt. Die größte Sorge der Einzelhandelsgeschäfte war der in den letzten Jahren stetig wachsende Online-Handel.

Und dann kam..

Am 27. Januar 2020 dann der Schock: Erster bestätigter COVID-19 Fall in Deutschland. Einen knappen Monat später wurde die Stadt Heinsberg im Februar zum „Epizentrum“ Deutschlands erklärt. Hintergrund hierfür war die rasche Ausbreitung des Virus aufgrund einer Karnevalssitzung mit einem infizierten Ehepaar. Danach nahmen die Fallzahlen deutschlandweit kräftig zu. Mitte März 2020 kam es zu den ersten wesentlichen Beschränkungen des öffentlichen Lebens durch Bund und Länder: Neben der Einführung von Kontakt- und Reisebeschränkungen und die Empfehlung der Absage von Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern, mussten zahlreiche Geschäfte aus dem Gastronomie- und Dienstleistungsbereich auf unbestimmte Zeit schließen. Die Auswirkungen auf die Wirtschaft waren enorm:

  • Der Arbeitsmarkt geriet unter Druck.
  • Mehr als 200.000 Geschäfte waren vom Lockdown betroffen und mussten schließen.
  • Die Verbraucher*innen gerieten in den Krisenmodus: Die Innenstädte wirkten wie ausgestorben.
  • Eine Vielzahl der Unternehmen rutschte in die Existenznot.
Geschlossenenes Geschäft (© Photo by Anastasiia Chepinska on Unsplash)

Im April und Mai kam es zu einer allmählichen Öffnung des öffentlichen Lebens, während die Maskenpflicht eingeführt wurde. Die Lockerungen hielten allerdings nur bis Oktober, beziehungsweise November an. Zunächst folgte der „Lockdown light“, kurze Zeit später aufgrund weiterhin hoher Infektionszahlen der „harte Lockdown“ im Dezember 2020. Die erste Schutzimpfung wurde am 26. Dezember verabreicht.

Das Jahr 2021 startete genau so, wie das vorherige Jahr endete: im Lockdown. Erst im März 2021 beschlossen Bund und Länder schrittweise Lockerungen für Regionen mit einer stabilen Inzident von unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Darüber hinaus folgte die flächendeckende Bereitstellung von Schnelltests und ab 7. Juni auch die Aufhebung der zuvor im November 2020 festgesetzten Impfpriorisierung.

Die Fakten sprechen für sich

Größter Verlierer der Corona-Pandemie war der stationäre Einzelhandel in den innenstadtrelevanten Branchen (Uhren und Schmuck, Wohnmöbel, Fashion und Accessoires, etc.), welcher einen Umsatzverlust zwischen 21 und 39 Milliarden Euro im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr erlitt. Die Ausgaben für andere Warengruppen, wie Sanitätsbedarf/Pflege, Gartenspielgeräte sowie Puzzles und Werkstattzubehör nahmen hingegen deutlich zu. Dabei nahm der Anteil der Online-Einkäufe zeitweise massiv zu, wodurch die Kanalverschiebung weg vom stationären Handel beschleunigt wurde. Kompensieren konnte der Onlinehandel, der einen Zuwachs von fast 14 Milliarden Euro im Jahr 2020 gegenüber dem Jahr 2019 verzeichnen konnte, die enormen Umsatzverluste allerdings nicht (Handelsverband Deutschland 2021).

Der Weg aus der Krise

Die Bundesregierung hat im vergangenen Jahr mit den Corona-Hilfen die umfangreichsten Finanzhilfen in der Geschichte der Bundesrepublik auf den Weg gebracht. Ziel ist es, die Wirtschaft zu stabilisieren, Beschäftigten, Selbstständigen und Unternehmen durch die Krise zu helfen sowie das Gesundheitssystem zu stärken.

Darüber hinaus wurden viele Betriebe kreativ und entwickelten neue Vertriebsmöglichkeiten, wie Shopping per Video oder Telefon. Daneben wurde häufig auch „Click & Collect“ angeboten. Während im Jahr 2017 nur rund 13% der Befragten einer Umfrage der ECC-Köln wussten, was die Begrifflichkeit überhaupt bedeutet, waren es im Jahr 2021 bereits 74% (Handelsverband Deutschland 2021). Neben dem Aufbau vieler weiterer Vertriebskanäle, wie lokale Online-Marktplätze und Online-Shops, nahm in dieser Zeit die Bedeutung der digitalen Sichtbarkeit eines Unternehmens deutlich zu. Dies ist durch den Wandel des Kaufprozesses zu erklären, der heutzutage nicht mehr vor Ort im Geschäft, sondern von Zuhause im Internet beginnt.

Änderung des Kaufprozesses
Änderung des Kaufprozesses (© CIMA Beratung + Management GmbH)

Hierbei ist es für Gewerbebetriebe von großer Bedeutung, online sichtbar zu sein. Dies kann in Form eines Google My Business-Eintrags, einer eigenen Website, eines Online-Shops, einem Auftritt auf einem lokalen Online-Marktplatz oder Online-Schaufenster und/oder einem Profil auf einer der vielen Social-Media-Plattformen, wie Facebook und Instagram erreicht werden.

Hilfe gesucht?

Sie sind Inhaber*in eines Einzelhandelsgeschäfts, Regional- oder Stadtmanager*in oder Vorsitzende*r/Mitglied eines Gewerbevereins und möchten die Online-Präsenz ihres Unternehmens/der lokalen Unternehmen vor Ort analysieren? Oder Sie benötigen Unterstützung beim Aufbau Ihres eigenen Online-Shops oder möchten in Ihrer Stadt einen Onine-Marktplatz etablieren? Wir, die cima.digital, bieten Ihnen ein umfangreiches Portfolio, um Sie bei der Digitalisierung zu unterstützen. Neben unserem Online-Präsenz-Check, der die Online-Sichtbarkeit vor Ort analysiert, bieten wir Workshops sowie Vorträge zu verschiedenen Themen an, die Sie bei der Initiierung, dem Umsetzen sowie der dauerhaften Etablierung Ihres Vorhabens unterstützen sollen.

Quellen

Bundesministerium der Finanzen (2021): Corona-Hilfen

Handelsverband Deutschland (HDE) (2019): Jahrespressekonferenz

Handelsverband Deutschland (HDE) (2020): Jahrespressekonferenz

Handelsverband Deutschland (HDE) (2021): Online Monitor 2021

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