Suchmaschinenoptimierung – Das Branchenbuch Google My Business

Die Suche nach Produkten und Unternehmen durch Kunden beginnt vor allem im Internet. Doch was bringt die schönste Homepage mit Informationen und Bildern zu Produkten sowie Kontaktdaten und eine Verlinkung zur Facebook-Seite, wenn diese über gängige Suchmaschinen wie Google nicht auffindbar ist? Diese unter dem Namen der digitalen Leerstände bekannten Webseiten nehmen häufig viel zeitlichen wie finanziellen Aufwand in Anspruch. Darüber hinaus bleibt der gewünschte Erfolg häufig aus. Um die digitale Sichtbarkeit ihrer Homepage und somit ihres Unternehmens zu erhöhen, bedarf es mehr als einen durch eine Werbeagentur geschönten Internetaufritt.

Was ist Google My Business?

Google My Business ist ein kostenloses Branchenbuch von Google. Unternehmen erhalten damit eine Möglichkeit, ihre Online-Präsenz direkt über Google zu verwalten und damit ihre digitale Sichtbarkeit gezielt zu erhöhen.

Neben den klassischen Angaben zu Öffnungszeiten, Kontakt- und Adressdaten können Unternehmen auch den physischen Standort ihres Ladenlokals kommunizieren. Letzteres erfolgt per Kartenplatzierung in Verbindung mit der Kartenfunktion Google Maps. Damit ein Kunde ihr Geschäft vor Ort auffinden kann, sind die genannten Informationen zwingend erforderlich.

Google My Busines-Eintrag der cima.digital (Foto: screenshot, cima.digital)

Weitere Funktionen von Google My Business

Darüber hinaus gibt es viele weitere Angebote von Google My Business. Die Angabe von Abweichungen an Feiertagen vervollständigen die Informationen über die Öffnungszeiten. Des Weiteren können aktuelle Produktangebote sowie bevorstehende Veranstaltungen kommuniziert werden. Zusätzlich kann das Angeben von Stoßzeiten, Besucherzahlen in Echtzeit sowie der typischen Besuchsdauer und Wartezeit das Angebot wertvoll ergänzen. Funktionen, wie das Hinterlegen einer Speisekarte oder die Verlinkung zu einem Lieferdienst, bieten weitere Möglichkeiten speziell für Gastronomiebetriebe.

Schließlich werden die genannten Optionen durch Werkzeuge für den Endkunden erweitert. So existiert beispielsweise die Möglichkeit, eine Bewertung für ein Unternehmen zu hinterlassen, welche neben dem Eintrag des Unternehmens in Google Maps und in der Google-Suche angezeigt wird. Der Anruf-Button und die Nachrichten-Funktion bieten Kunden die Möglichkeit, direkt Kontakt zum Einzelhändler vor Ort aufzunehmen.

Weitere Angaben des Google My Busines-Eintrags der cima.digital (Foto: screenshot, cima.digital)

Abschließend kann ein einfacher Beschreibungstext über das Unternehmen sowie die Angabe von Bildern das Google My Business Profil optimieren. Die digitale Sichtbarkeit im Netz erhöht sich nachhaltig.

Vielfältig und gleichzeitig erfolgversprechend

Google bietet mit seiner Plattform Google My Business eine kostenlose Möglichkeit, die digitale Sichtbarkeit zu erhöhen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Unternehmen verwalten ihre Online-Präsenz selbstständig. Die Online-Suche des Kunden verbessert sich nachhaltig.

Flächendeckende digitale Sichtbarkeit durch Google My Business Einträge aller Unternehmen (Zeichnung: cima/rosenthal 2021)

Dabei ist es noch nicht einmal notwendig, eine eigene Website zu haben um Google My Business nutzen zu können. Häufig erstellt Google auf Basis anderer Branchenbücher Profile für Unternehmen und Betriebe, um den Kunden die bestmöglichen Suchergebnisse liefern zu können. Des Weiteren könnten bereits Kunden einen Eintrag für Ihr Geschäft angelegt haben. Bevor Sie also einen eigenen Brancheneintrag vornehmen, sollten Sie überprüfen, ob ein solcher Eintrag für ihren Betrieb nicht schon bereits vorhanden ist. Anschließend können Sie die Inhaberschaft des Brancheneintrags bei Google beantragen. Sie erhalten den Zugriff nach erfolgreicher Prüfung durch Google.

Für Wirtschaftsförderer*innen ist es häufig wichtig, über die Verfügbarkeit und Wertigkeit der Google My Business-Einträge der Gewerbetreibenden ihrer Stadt informiert zu sein. Diesen Aspekt können wir, neben vielen weiteren Abfragen, im Rahmen eines Online-Präsenz-Checks untersuchen. Auf Grundlage dieser Bewertung kann die Digitalisierung und somit die Online-Sichtbarkeit der lokalen Händler und Dienstleister vorangetrieben und langfristig verbessert werden.

Quellen:

HBE (Handelsverband Bayern) (2020): Handbuch für den stationären Handel- Kundenorientierung, Retail Design und Neue Medien im Verkauf.

CIMA Beratung + Management GmbH (2021): Die digitale Sichtbarkeit im Netz – warum sie vor allem für Unternehmen so wichtig ist

atalanda integriert Ladengutschein-Funktion am Buy-Button des Online-Marktplatzes

Verknüpfte Initiativen:Online City Eisleben
Verknüpfte Unternehmen/Organisationen:Atalanda GmbH

Beim Anlegen der neuen atalanda-Stadt „Online City Eisleben“ ist mir eine neue Funktion in der Infrastruktur des Multi-Vendor Online-Shops von atalanda aufgefallen. Es handelt sich um einen direkt am Buy-Button der Produktseite platzierten Ladengutschein, der sicherlich individuell von jedem Marktplatz-Händler bestückt werden kann. (mehr …)

Weinheimer Digital-Initiative optimiert Produkt- und Markensuche

Verknüpfte Initiativen:Einkaufen-in-Weinheim.de
Verknüpfte Unternehmen/Organisationen:42medien UG (haftungsbeschränkt)

Einkaufen-in-Weinheim.de ist ein lokales Online-Schaufenster ohne Shop- oder Reservierungsfunktionalität. Dennoch beweist der Betreiber 42medien, dass man auch mit wenig Budget und geringer technisch-konzeptioneller Tiefe ein funktionales Portal für Händler und Kunden der Stadt an der Bergstraße aufbauen kann. Die Optimierung der Plattformsuche war hierbei ein wichtiger Schritt. (mehr …)

„Local Inventory Ads“ in der Future City Langenfeld

Verknüpfte Initiativen:Future City Langenfeld
Verknüpfte Unternehmen/Organisationen:Future Retail Init UG (haftungsbeschränkt)

Der erste Showcase zur Schaltung von Googles „Local Inventory Ads“ im inhabergeführten Handel kommt aus Langenfeld. Die Projektmanager der dortigen digitalen City-Initiative haben gemeinsam mit einem Masterstudenten der TH Köln einem lokalen Händler per Google-Shopping-Anzeigen mehr Online-Sichtbarkeit verschafft. Jetzt soll ein Tutorial für das Vorgehen erstellt werden. (mehr …)

Online City Wuppertal vs. Mönchengladbach bei eBay

Verknüpfte Initiativen:Online City Wuppertal/F.O.R.U.M.  •  Mönchengladbach bei eBay
Verknüpfte Unternehmen/Organisationen:Atalanda GmbH  •  eBay

Local-Commerce-Ansätze gibt es viele. Aber nirgends tritt die Unterschiedlichkeit derart stark hervor wie zwischen den Marktplatz-Lösungen in Wuppertal und in Mönchengladbach. Nun, gut zweieinhalb Jahre nach dem Launch der Plattformen, hat sich die WDR Service-Zeit erneut die Modelle angeschaut und lässt Händler aus beiden Städten zu Wort kommen. Parallel geht das City-Engagement von eBay in den Regelbetrieb. (mehr …)

atalanda „verfilmt“ den RoPo-Effekt

Verknüpfte Unternehmen/Organisationen:Atalanda GmbH

Der Local-Commerce-Infrastrukturgeber atalanda hat ein kleines, aber feines Video zum RoPo-Effekt ins Netz gestellt. (mehr …)

Auf der Suche nach dem Heiligen Gral – auch kaufDA ist dabei

Verknüpfte Initiativen:Online City Wuppertal/F.O.R.U.M.

RoPo-Effekte (Research online, purchase offline) messbar zu machen, ist derzeit so etwas wie der Heilige Gral der Retail-Branche. Verständlich, zumal die Omni-Channel-Marketeers wissen wollen, ob sich die in Online-Werbung, Social-Media-Kampagnen, SEO oder Location-based-Services investierten Werbebudgets auch wirklich lohnen, Frequenzen in und vor dem stationären Geschäft und Conversions an der handfesten Kassentheke erzeugen. Nun hat sich auch Bonial Deutschland, das mit kaufDA Prospekte auf PCs, Smartphones und Tablets bringt, auf die Suche nach dem Heiligen Gral gemacht. (mehr …)

Click & Collect unter der Lupe: Gut zehn Millionen Deutsche haben es schon genutzt

Komisch eigentlich, dass Click & Collect noch nicht zum Unwort des Jahres erkoren wurde. Denn zwar weiß die Fachwelt, was damit gemeint ist (und kennt auch die Unterschiede zum Check & Reserve), der gemeine Kunde aber steht auch nach gut 6 Jahren Existenz dieses Verkaufsmechanismus‘ noch immer auf dem Schlauch: „Klick und hä….?“ Jetzt hat eine repräsentative Stichprobe unter Internetnutzern herausgefunden, wie es um den „Abholservice“ des Multichannel-Handels wirklich steht. (mehr …)

Vortragsmitschnitt von Andreas Haderlein zur Online City Wuppertal

Verknüpfte Initiativen:Online City Wuppertal/F.O.R.U.M.
Verknüpfte Unternehmen/Organisationen:Andreas Haderlein

Andreas Haderlein erläutert den Ansatz des nationalen Pilotprojekts „Online City Wuppertal“ in einem 30-minütigen Video. Der Vortrag wurde auf der Local Web Conference in Nürnberg mitgeschnitten. Die Kernaussage Haderleins: Local Commerce à la Wuppertal ist eine neue Gattung E-Commerce, die integraler Bestandteil des digitalen Dachmarketings für einen Standort (dessen City und Händler) sein sollte.

Quelle: YouTube, veröffentlicht am 17.04.2015

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Nach oben