7 Erfolgsfaktoren lokaler Online-Marktplätze: das Beispiel Locamo

Verknüpfte Initiativen:Locamo (bundesweit)
Verknüpfte Unternehmen/Organisationen:Locamo GmbH & Co. KG

In seinem Vortrag auf dem Bürgermeisterkongress am 12. und 13. Oktober 2021 in Weimar sprach Markus Kapler, Geschäftsführer der Locamo GmbH & Co. KG, über 7 Faktoren, die einen lokalen Online-Marktplatz zum Erfolgsprojekt machen. Das daraufhin stattfindende Webinar machte die Inhalte des Vortrags auch einem breiteren Kreis an Interessenten zugänglich. Im Folgenden handelt es sich um den Kern des Webinars – die 7 Erfolgsfaktoren.

Darstellung der Stadtvielfalt

Wichtige Faktoren für die Präsentation des breiten städtischen Angebots sind digitale Flächen für Dienstleister, Handwerker, Gastronomen und Vereine sowie die Darstellung lokal relevanter Informationen und verfügbarer Serviceleistungen.

Wenn die Menschen von einer Stadt erwarten, dass sie neben der Einkaufsmöglichkeit auch Anreize zum Verweilen, Genießen und Erleben bietet, dann muss der lokale Online-Marktplatz diese Erwartungshaltung auch online erfüllen. So fördert ein Online-Marktplatz die Lebendigkeit und Frequenz in der Innenstadt.

Lokale Identität stärken

Der lokale Online-Marktplatz tritt im Erscheinungsbild der Stadt auf und schafft Wiedererkennungswert. Von der Farbgebung über das Logo, den Marktplatznamen, die Bildauswahl bis hin zu den Inhalten wird der Marktplatz an die Corporate Identity (CI) der Stadt angepasst und spiegelt somit die lokale Identität wider.

Professionelle Onlineshop-Funktion

Ein echter Mehrwert entsteht erst bei einer Kombination von  Offline- und Online-Shopping. Konsumenten leben heute in beiden Welten und ein erfolgreicher lokaler Online-Marktplatz ist das Bindeglied.

Professionelles B2C (Business-to-Consumer) Online-Marketing stellt einen wesentlichen Treiber des Erfolgs aller Beteiligten dar.

Hohe Reichweite

Die Locamo GmbH & Co. KG bietet ihren Kund*innen die Möglichkeit, den lokalen Fokus des Online-Marktplatzes auf deutschlandweite Sichtbarkeit zu erweitern. Dies ist durch eine Vernetzung mit Locamo.de möglich. Dadurch können die Unternehmen auf dem lokalen Marktplatz zusätzliche überregionale Kund*innen gewinnen, wodurch wieder rum der Erfolg des gesamten lokalen Online-Marktplatzes steigt. Ebenso werden lokale Veranstaltungen und weitere interessante Informationen überregional sichtbar gemacht und verstärken somit den Reiz der Stadt für Besucher*innen.

Ausgereifte technische Lösung

Plattformen mit integrierter Shopping-Funktion stellen einen hohen technischen Anspruch dar, weshalb sie stets an neue technische Möglichkeiten angepasst werden sollten. Die Locamo GmbH & Co. KG entwickelt deshalb ihr System ständig weiter. Im Frühjahr 2022 wird es beispielsweise mit einer neuen Software-Basis ausgestattet.

Beratung & Unterstützung

Eine professionelle Begleitung in allen Phasen der Realisierung für die Stadt, Händler*innen und andere Akteure – auch nach GoLive – ist Voraussetzung für den Erfolg eines Online-Marktplatzes. Ein Einstieg muss auch für Händler ohne technisches Knowhow möglich sein. Die Inbetriebnahme des Online-Marktplatzes ist bei Locamo der Beginn einer kontinuierlichen, partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit dem gemeinsamen Ziel der Förderung der regionalen Wirtschaft sowie des Erfolgs der beteiligten Unternehmen.

Rechts- & Datensicherheit

Ein sicherer Datenschutz sowie die Einhaltung der DSGVO sind enorm wichtige Merkmale eines lokalen Online-Marktplatzes. Locamo bietet diese Sicherheiten und liefert ferner auch rechtssichere AGBs, eine Widerruferklärung sowie ein Impressum.

Weitere Informationen und Kontakt

Um das komplexe Vorhaben vom eigenen lokalen Online-Marktplatz zum Erfolg zu führen, bedarf es der Wahl des richtigen Partners, der flexibel auf die Bedürfnisse eingehen kann. 

Wir bedanken uns bei der Locamo GmbH & Co. KG für den spannenden Gastbeitrag und vermitteln gerne den Kontakt zu einem Ansprechpartner. 

Einblicke in die Ausbildung zum Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce

Angesichts des kontinuierlichen Wachstums im Bereich des Online-Shoppings wandeln sich auch die Berufsfelder. Mit der dreijährigen Ausbildung als „Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce“ wird dieser Entwicklung Rechnung getragen. Der anerkannte Ausbildungsberuf wurde zum 1. August 2018 eingeführt und bildet die Fachkräfte für Online-Handel von morgen aus. Die Ausbildungsinhalte sind sehr vielseitig und reichen u. a. vom Aufbau, der Pflege und Analyse von Online-Shops über die Bearbeitung von Kundenanliegen bis hin zur Entwicklung von zielgruppenspezifischen Marketing-Maßnahmen.

Wir haben mit Sophie Wappel, Auszubildende im 2. Lehrjahr der Elektrogroßhandel Ernst Granzow GmbH & Co. KG in Leonberg bei Stuttgart gesprochen. Im Interview verrät sie uns, warum sie sich für diese Ausbildung entschieden hat, was ihr daran gefällt und wie sie zur Botschafterin der IHK für den Ausbildungsberuf geworden ist.

cima.digital: Wie bist du auf die Ausbildung als Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce aufmerksam geworden?

Sophie Wappel: Für mich stand in der Schule schon länger fest, dass ich eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich absolvieren möchte. Ich hatte mich bereits umgesehen nach Stellen als Bürokauffrau oder Sozialkauffrau und auch schon die ersten Bewerbungen verschickt. Letztlich war es mein Vater, der mich auf die Ausbildung im E-Commerce aufmerksam gemacht hat. Ich habe mich dann weiter mit der Ausbildung beschäftigt und fand sie so spannend, dass ich mich gleich auf offene Stellen beworben habe. Nachdem mein Vater im IT-Bereich arbeitet und meine Schwester Influencerin ist, konnte ich mir auch schon mehr darunter vorstellen, was man als Kauffrau im E-Commerce macht. Die Ausbildung war damals aber noch relativ neu, sodass es nur wenige Stellen gab. Bei mir im Unternehmen gibt es zum Beispiel seit 2019 jedes Jahr nur einen Azubi im E-Commerce, während es jährlich vier neue Auszubildende im Bereich Groß- und Außenhandel gibt.

cima.digital: Wie hat man sich die Ausbildung als Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce vorzustellen?

Sophie Wappel: Bei mir im Unternehmen durchlaufen die Azubis im Laufe der dreijährigen Ausbildung verschiedene Abteilungen. Unser Unternehmen vertreibt Elektroteile im B2B-Bereich vorrangig in Baden-Württemberg und einzelne Fachbereiche sogar auch weltweit. Am Anfang wurde ich daher vier Monate im Lager eingesetzt. Obwohl die Arbeit als Kommissionierer sehr anstrengend war, konnte ich dadurch unsere Produkte und Prozesse besser kennen lernen. Das hat mir auch später sehr dabei geholfen, Produktbeschreibungen anzufertigen, da ich die Produkte schon mal in der Hand hatte. Bei meiner nächsten Station im Bereich „Digitale Energien“ durfte ich eigene Blogbeiträge für unsere Magazine schreiben und stand im direkten Kontakt mit unseren Kunden. Auch hier kam mir die Erfahrung aus der Logistik zugute. Aktuell werde ich in unserer Marketing-Abteilung eingesetzt und unterstütze bei der Webseite und Social Media.

cima.digital: Was gefällt dir an deiner Ausbildung und würdest du dich wieder dafür entscheiden?

Sophie Wappel: Ich würde mich auf jeden Fall wieder dafür entscheiden! Ich darf bereits jetzt in der Ausbildung viele Aufgaben eigenständig erledigen. Bei Blogbeiträgen kann ich meine eigenen Ideen einbringen, sowohl inhaltlich als auch gestalterisch. Das macht mir viel Spaß! Wir Azubis haben auch eigene Projekte und dürfen beispielsweise auch regelmäßig Beiträge für den Instagram-Kanal planen und veröffentlichen.

cima.digital: Neben der praktischen Ausbildung im Betrieb, bist du ja auch regelmäßig in der Berufsschule. Kannst du dazu mehr erzählen?

Sophie Wappel: Ja. Meine Berufsschule ist in Stuttgart. Damit habe ich ziemlich Glück, da es derzeit bei uns im Umkreis nur noch in Heilbronn und Pforzheim Ausbildungsklassen für die Ausbildung im E-Commerce gibt. Einige meiner Klassenkameraden haben daher eine weite Anfahrt zur Berufsschule. Ich habe immer abwechselnd einmal oder zweimal pro Woche Unterricht. In meiner Klasse sind ca. 20-25 Auszubildende, wobei wir nur 5 Mädchen sind. Im Vergleich zur Ausbildung zur Bürokauffrau haben wir mehr Fächer in Richtung Marketing und E-Commerce. Außerdem lernen wir Fotos professionell zu bearbeiten und Webseiten zu erstellen. Im 3. Lehrjahr haben wir auch ein großes Gruppenprojekt, bei dem wir eine eigene Webseite erstellen werden.

cima.digital: Bisher hast du ja sehr geschwärmt von deiner Ausbildung. Gibt es auch etwas, das dir nicht so gefällt?

Sophie Wappel: Ich fand die Arbeit im Lager mit dem Schichtdienst sehr anstrengend. Das möchte ich nicht unbedingt noch einmal machen. Im Nachhinein war es zwar eine lehrreiche Erfahrung, aber gerade im Herbst – unserer Hauptsaison – ist es wirklich hart bis 22:30 Uhr beim Kommissionieren zu helfen. Aber die Arbeit im Büro macht mir sehr viel Spaß.

cima.digital: Was sollte man denn mitbringen, wann man sich für eine Ausbildung im E-Commerce entscheidet?

Sophie Wappel: Man sollte sich auf jeden Fall vorstellen können, den ganzen Tag im Büro zu arbeiten. Wir arbeiten viel mit Word und Excel, da hilft auch ein gewisses Grundverständnis. Außerdem sollte man Interesse an Webseiten und digitalen Themen haben. Im Bereich Social Media werden wir öfter auch gestalterisch tätig. Viele denken ja, dass die Ausbildung sehr IT-lastig ist. Das ist vermutlich auch der Grund, warum bisher nur sehr wenige Mädchen die Ausbildung zur Kauffrau im E-Commerce machen. Das ist aber in Wahrheit gar nicht so.

Zur Botschafterrolle für die IHK

cima.digital: Du bist mittlerweile auch Botschafterin der IHK für die Ausbildung als Kaufmann/ Kauffrau im E-Commerce. Wie ist es dazu gekommen?

Sophie Wappel: Da die Ausbildung ziemlich neu ist, ist sie noch relativ unbekannt. Daher hat die IHK nach einem Botschafter für die Ausbildung gesucht, um sie bekannter zu machen. Meine Personalabteilung ist dann auf mich zugekommen und hat gefragt, ob ich Lust hätte, Botschafterin zu werden.

cima.digital: Was macht man als Botschafterin der IHK?

Sophie Wappel: Ich stelle Schüler*innen meine Ausbildung bei Veranstaltungen vor und beantworte Fragen. Ich finde das ist eine tolle Sache, weil man ungefähr im gleichen Alter ist und die Schüler sich dadurch eher trauen, Fragen zu stellen. Vor Kurzem war ich auch zu einem Elterncafé eingeladen, bei dem sich Mütter und Väter über die Ausbildung informieren konnten. Vielen der Eltern war die Ausbildung ebenfalls neu und sie konnten sich nichts darunter vorstellen. Ich als Botschafterin finde es schön, Schüler*innen bei der Suche nach ihrer Ausbildung unterstützen zu können.

cima.digital: Das freut uns sehr, dass du so viel Freude an deiner Ausbildung hast und als Botschafterin auch anderen Schülern bei der Suche nach einer passenden Ausbildung hilfst. Vielen Dank für das spannende Interview!


Die cima.digital wünscht Sophie Wappel auch weiterhin alles Gute für Ihre Ausbildung. Bei Rückfragen zur Ausbildung vermitteln wir gerne und stellen Kontakt her.


Digitalisierung zum Anfassen: Der „Smart Store“ in Esslingen

Vom 04. bis 08. Oktober 2021 konnten Interessierte „einen Blick in die Zukunft des Einkaufens“ werfen. Möglich war dies im Rahmen des sogenannten Smart Stores in Esslingen. An insgesamt zwei Locations WORK-IN-SHOP (Küferstraße 8) und Makers Inn (Küferstraße 46) wurde ein umfangreiches Vortrags- und Workshop-Programm, Infoinseln sowie verschiedenste Vorführungen geboten. 

Digitalisierungsprojekt „Online Handel(n) Esslingen/Plochingen“

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Digitalisierungsprojekt „Online Handel(n) Esslingen/Plochingen“

Der Smart Store ist dabei Teil des interkommunalen Digitalisierungsprojekts „Online Handel(n) Esslingen/Plochingen“, welches auf zwei Jahre (2020-2021) ausgelegt ist. Als Pilotprojekt durch den Verband Region Stuttgart gefördert, umfasst es neben der temporären Event- und Ausstellungsfläche „Smart Store“ auch einen Online-Präsenz-Check sowie verschiedene Beteiligungsformate wie Workshops, Seminare, Webinare und Digitalisierungs-Stammtische. Darüber hinaus werden Beratungs- und Coachingangebote zur Verfügung gestellt und das Online-Schaufenster Plochingen als digitale Plattform etabliert. Die Konzeption und das Projektmanagement liegt dabei bei der Esslinger Stadtmarketing & Tourismus GmbH, begleitet wird das Projekt durch die cima.digital der CIMA Beratung + Management GmbH. Ziel des Projektes ist es, insbesondere Händler und Dienstleister vor Ort bei ihrer eigenen Digitalstrategie zu unterstützen und so ihre digitale Sichtbarkeit zu erhöhen.

Der „Smart Store“

Dimitri Ravin von urban digital und Eva Gancarz, cima.digital
Dimitri Ravin (urban digital) und Eva Gancarz (cima.digital)

Der „Smart Store“ richtete sich insbesondere an Gewerbetreibende, Bürgerinnen und Bürger, Schulklassen, aber auch an die interessierte Öffentlichkeit. Jeder war dazu eingeladen sich kreativ, konstruktiv sowie kritisch mit der Digitalisierung des Einkaufens auseinanderzusetzen.

Gäste waren unter anderem Dimitri Ravin (urban digital), Andreas Haderlein (LOCAL COMMERCE ALLIANCE), der den Esslinger Smart Store mit organisiert und die Moderation der Schulklassen hauptverantwortlich übernommen hat, Holger Seidenschwarz (ibi research an der Universität Regensburg GmbH c/o Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Handel) und Eva Gancarz (cima.digital).

Weitere Aussteller und Referenten:

  • mapAds GmbH: Das Unternehmen ist auf automatisiertes, standortbezogenes Produkt-Marketing über YouTube, Google, Facebook und Instagram spezialisiert.
  • skinmade GmbH: Das deutsche Unternehmen nutzt künstliche Intelligenz um personalisierte Gesichtspflege herzustellen. Im „Smart Store“ wurde das neue Messgerät „Smart Mirror by skinmade“ vorgestellt.
  • Befeni GmbH: Befeni bietet seinen Kunden maßgeschneiderte Hemden. Dabei setzt das Mode-Start-up auf die Kooperation mit stationären Geschäften.
  • Die Esslinger Zeitung stellte ihren Online-Shop „gut-es.de“ vor und beweist mit ihrem Slogan „Gutes aus der Region“ die Verträglichkeit von Lokalem und dem Internet.
  • Shopify Inernational Limited: Der Anbieter shopify bietet mit seinem neuen Kassensystem „Shopify POS“ eine neue Lösung, um den Online- mit dem stationären Handel besser zu verknüpfen.
  • Der Verlag NUSSBAUM Medien stellte seinen Online-Marktplatz „kaufinBW“ vor. Auf diesem präsentieren sich Gewerbetreibende aus ganz Baden-Württemberg.
  • svote UG: Das Start-up stellte sein Produkt „visito“, eine DSGVO-konforme Gästeerfassung, vor.
  • In Kooperation mit der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen konnten Gewerbetreibende neue Lösungen für den Point of Sale entdecken und diese ausprobieren.
  • Die Avatimes GmbH demonstrierte mit ihrer „Live Video Shopping App (LVS-App)“, wie stationäre Einzelhändler live aus ihrem Geschäft ihre Produkte an Kunden ins Internet verkaufen können.
  • Das Stadtmarketing Plochingen e.V. gab Einblicke in das Online-Schaufenster „mein-Plochingen.de“, welches neben dem „Smart Store“ ebenfalls ein Baustein des Digitalisierungsprojekts „Online Handel(n) Esslingen/Plochingen“ war.

Die digitale Sichtbarkeit im Netz – warum sie vor allem für Einzelhändler so wichtig ist

Die Welt wird digital – diese Entwicklung bringt auch Veränderungen für den Einzelhandel mit sich. Warum vor allem aber die digitale Sichtbarkeit einen hohen Stellenwert genießt, erfahren Sie in diesem Artikel.


Die digitale Transformation im Handel wirkt sich zunehmend auch auf das Kaufverhalten der Kunden aus. Der traditionelle Kaufprozess durchläuft dahingehend einen extremen Wandel: Die Anbieterauswahl erfolgt erst nach der Entscheidung für ein Produkt und der eigentliche Kaufabschluss kann anschließend online als auch stationär ablaufen. Kurz: Durch die Digitalisierung werden dem Kunden neue Wege eröffnet, sich über Produkte und Anbieter zu informieren. Die Herausforderung für den stationären Handel besteht hierbei vor allem in der Nutzung dieser neuen, teils digitalen, Möglichkeiten. Wichtigster Anhaltspunkt ist und bleibt die digitale Präsenz, um für den Kunden sichtbar zu sein.

Die Änderung des Kaufprozesses
Quelle: CIMA Beratung + Management GmbH

Die Entwicklung des Online-Handels

Blickt man auf die Zahlen des cima.MONITORs aus dem Jahr 2019, so geben rund 84% der Befragten an, im vergangenen Jahr online eingekauft zu haben. Diese Entwicklung zeigt einen deutlichen Anstieg zum Vergleichsjahr 2015, in welchem lediglich 66% dieselbe Frage bejahten. Darüber hinaus gaben rund 31% der Personen, die im letzten Jahr online eingekauft haben, an, dass sie dies auch zukünftig online einkaufen werden. Als attraktivster Onlineshopping-Anbieter 2019 gilt dabei mit Abstand die Plattform Amazon.

Die Gründe für das Online-Shopping sind hierbei vor allem durch die voranschreitende Digitalisierung geprägt: Häufig geht es um die Kombination mehrerer Faktoren, wie Bequemlichkeit, Zeitersparnis, eine umfassende Warenverfügbarkeit sowie gute Vergleichsmöglichkeiten der Produkte untereinander.

Die Herausforderungen für den stationären Handel

Die beschriebenen Entwicklungen stellen vor allem kleine, inhabergeführte und meist nur stationär vertretene Einzelhändler vor große Herausforderungen. Für eine ganzheitliche Lösung muss die sogenannte „Dreifaltigkeit lokaler Unternehmen“ in Betracht gezogen werden, die sich aus den Bausteinen Sichtbarkeit, Erreichbarkeit sowie Erlebnis zusammensetzt. Vor allem in Zeiten von Lockdowns, Ladenschließungen und Ausgangssperren ist die digitale Sichtbarkeit als wichtigster der genannten Bausteine zu identifizieren.

Dreifaltigkeit lokaler Unternehmen
Quelle: CIMA Beratung + Management GmbH

Das Erhöhen der digitalen Sichtbarkeit und warum dies so wichtig ist

Informationen zu Geschäften vor Ort und deren Öffnungszeiten werden häufig online abgefragt. Als notwendige Basis hierfür lässt sich die Auffindbarkeit im Netz, auch häufig unter dem Begriff der Online-Präsenz zu finden, identifizieren. Korrekte Angaben zu Öffnungszeiten sowie Adress- und Kontaktdaten sind hierbei unerlässlich. Die Informationen können sowohl über eine eigene Homepage, als auch über händlerübergreifende Plattformen, wie Lokale Online-Marktplätze und Online-Schaufenster, oder über eigens angelegte Social-Media-Accounts an den Kunden kommuniziert werden. Ergänzt werden kann das Angebot durch lokale Verzeichnisse, gezieltes Suchmaschinenmarketing und einen Google My Business-Eintrag.

Der Online-Präsenz-Check

Um die digitale Sichtbarkeit der Einzelhändler in einer Stadt bewerten und so mögliche Handlungsfelder identifizieren zu können, bedarf es einer ganzheitlichen Betrachtung. Diese umfassende Analyse, ein sogenannter Online-Präsenz-Check, bewertet auf Grundlage der vorhandenen Online-Aktivitäten der Gewerbetreibenden, wie die Nutzung von Google My Business, Sozialen Netzwerken, unternehmenseigenen Homepages und anderen E-Commerce-Aktivitäten, die Digitalfitness einer Stadt. Als mögliche Initiatoren kommen dabei vor allem Werbegemeinschaften, Stadtmarketingbüros, Citymanagements oder auch Wirtschaftsförderungen in Frage.

Der Online-Präsenz-Check der cima.digital
Quelle: CIMA Beratung + Management GmbH

Weitere Informationen zum Thema finden Sie im „Handbuch für den stationären Handel- Kundenorientierung, Retail Design und Neue Medien im Verkauf“, welches der Handelsverband Bayern e.V. in Zusammenarbeit mit der CIMA Beratung + Management GmbH im Zuge der Corona-Pandemie entwickelt hat.

Quelle: HBE (Handelsverband Bayern) (2020): Handbuch für den stationären Handel- Kundenorientierung, Retail Design und Neue Medien im Verkauf.

Doppelinterview zur Zukunft von Innenstadt und Handel

In einem umfangreichen Interview mit dem Berliner Beratungsunternehmen eStrategy Consulting gehen Roland Wölfel, Geschäftsführer CIMA Beratung + Management GmbH, und Andreas Haderlein, Leiter der cima.digital, auf brennende Fragen zur Zukunft von Innenstadt und Handel ein.

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Online-Plattformen als „Digitale Heimat“ – CIMA schließt „Gemeinsam online“ mit positivem Fazit ab und erweitert Stadtmarketingmodell

Verknüpfte Unternehmen/Organisationen:CIMA Beratung + Management GmbH

Die CIMA Beratung + Management GmbH hat unlängst ihr Stadtmarketingmodell um eine tragende Säule erweitert: „Digitales Marketing“. (mehr …)

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