Instagram, Facebook & Co. – Tipps für ein erfolgreiches Social-Media-Marketing

Twitter, Facebook, Instagram und WhatsApp – wer kennt sie nicht, die klassischen Social Media Kanäle? In den letzten Jahren kamen immer mehr Soziale Medien auf. Als Hintergrund lässt sich die voranschreitende Digitalisierung nennen. Doch inwieweit kann ich als Unternehmer*in die Eigenschaften der neuen, digitalen Medien für mich und mein Gewerbe erfolgreich einsetzen? Und welche Technologien gibt es überhaupt?

State of the Art von Social Media

Nachdem das WordWideWeb Ende der 1990er Jahre entwickelt wurde, entstanden vor allem ab den 2000er Jahren neue Plattformen und Netzwerke. Diese ermöglichten es erstmalig mit Freunden und Bekannten über eine gemeinsame Plattform zu kommunizieren. Zu nennen ist hier vor allem My Space – das erste Soziale Netzwerk überhaupt. Anschließend folgte im Jahr 2004 die Inbetriebnahme von Facebook und YouTube. Ersteres war dabei allerdings zunächst nur als internes Soziales Netzwerk für Studierende der Universität Havard angedacht. Später entwickelte sich die Plattform zum Inbegriff für Social Media. In den folgenden Jahre wurden immer mehr Netzwerke und Plattformen entwickelt:

  • 2005 kamen die ersten deutschen Netzwerke auf den Markt, welche heutzutage allerdings keine Rolle in der Welt der Social Media spielen: studiVZ, schülerVZ und meinVZ.
  • 2006 ging Twitter – ein Microblogging-Dienst – an den Start, ein Jahr später folgte Tumblr.
  • Im Jahr 2011 ergänzten Google+ und Pinterest das Angebot.

Seitdem ist das Angebot stetig gewachsen.

Ziele und Zielgruppen von Social Media

Target (Quelle: Photo by engin akyurt on Unsplash)

Bevor Sie sich ein Unternehmes-Profil auf einem Social-Media-Kanal einrichten, empfehlen wir Ihnen zunächst, Ihre Ziele und Zielgruppen zu definieren. Je genauer Sie hierbei vorgehen, desto weniger Aufwand haben Sie im Nachgang. Folgende Aspekte sollten Sie in die Analyse miteinbeziehen:

  • Soziodemographische Merkmale: Wie alt sind meine Kunden? Welches Geschlecht haben meine Kunden? Wie hoch ist ihr Einkommen? Wo wohnen meine Kunden?
  • Social-Media-Nutzung: Wie informieren sich meine Kunden? Welche Medien nutzen meine Kunden? Wann sind meine Kunden am besten zu erreichen? Wie viel Zeit verbringen meine Kunden im Internet?
  • Generelle Interessen und Wünsche: Wie gute kenne ich meine Kunden? Welcher Generation gehören meine Kunden an?

Bei der Definition Ihrer Ziele orientieren Sie sich an der S.M.A.R.T-Strategie, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen:

  • Specific: Was genau möchten Sie mit ihrem Social-Media-Account erreichen?
  • Measurable: Achten Sie darauf, dass Sie sich messbare Ziele setzen.
  • Achievable: Gerne dürfen Ihre formulierten Ziele hoch gesteckt sein. Hierdurch schaffen Sie Anreize zur Umsetzung.
  • Realistic: Allerdings ist es notwendig, dass die definierten Ziele auch realisierbar sind.
  • Timley: Abschließend ist vor allem ein abgesteckter Zeitrahmen für die geplanten Social-Media-Aktivitäten unerlässlich.

Die Auswahl des richtigen Social-Media-Kanals

Fokus (Quelle: Photo by K8 on Unsplash)

Das frühere Motto: Präsenz zeigen – und das am besten überall! ist schon lange nicht mehr aktuell. Vielmehr kommt es heutzutage auf die Wahl der richtigen Kommunikationskanäle an, um die richtigen Zielgruppen anzusprechen.

Hierbei ist zu beachten, dass jede Social-Media-Plattform ihre eigenen, individuellen Nutzerstrukturen aufweist. Diese unterliegen häufig auch einem zeitlichen Wandel. Während Facebook in den letzten Jahren vor allem einen Zuwachs der älteren Generationen verzeichnen kann, spricht Twitter eher ein jüngeres Publikum an.

Darüber hinaus lassen sich die verschiedenen Kanäle auch nach ihren Funktionen, beziehungsweise ihren Einsatzmöglichkeiten, unterscheiden. Neben Video-Plattformen (YouTube, Vimeo) gibt es Social-Networking-Plattformen (Facebook, Google+), Ratgeberwebseiten (GuteFrage.de), Blogs, Bewertungsportale (Yelp, HolidayCheck), Messenger-Dienste (Whatsapp, Snapchat) und viele mehr. Je nach Funktion müssen Sie die beste Lösung für Ihr Unternehmen finden.

Lernen Sie von Ihren Konkurrenten: Bei der Auswahl der Social-Media-Plattform sollten Sie stets ihre Mitbewerber beobachten. Stößt Ihre Kundschaft per Zufall auf einen Social-Media-Account Ihrer Konkurrenz, kann es passieren, dass Sie Kundschaft verlieren.

Der Einsatz von Social Media

Glühbirne (Photo by Júnior Ferreira on Unsplash)

Nachdem Sie den richtigen Kanal für Ihr Unternehmen gefunden haben, ist es Zeit, sich eine Content-Strategie, beziehungsweise einen Redaktionsplan, zu überlegen. Eine längerfristige Planung hilft Ihnen stets Ihre Ziele im Blick zu behalten und die möglichen Ressourcen (personell, finanziell, zeitlich) richtig einzuschätzen.

Nachdem Sie erfolgreich ein Profil angelegt haben, gilt es, dieses stets auf dem aktuellen Stand zu halten: Unabhängig von der Wahl des Social-Media-Kanals sollten Sie die Informationen auf Ihrem Account stets aktuell halten. Hierzu zählen unter anderem Öffnungszeiten, Kontakt- und Adressdaten sowie weiterführende Links. Ergänzend können Sie über aktuelle Angebote und Aktionen informieren.

Kommunizieren Sie mit Ihrem Publikum: Mittlerweile bieten viele Social-Media-Plattformen die Möglichkeit an, aktiv mit den eigenen Followern zu kommunizieren. Dies kann in Form einer Story, einem Like oder einer Antwort auf ein Kommentar erfolgen. Nehmen Sie sich die Zeit um für Ihre Kunden präsent zu sein.

Haben Sie die Tageszeit im Blick: Je nach Social-Media-Plattform unterscheidet sich die optimale Zeit, einen neuen Beitrag zu posten um möglichst viele Follower anzusprechen. Informieren Sie sich daher im Vorfeld, wann Ihre Zielgruppe ihr Newsfeed checkt.

Evaluieren Sie Ihre Reichweite: Viele Social-Media-Plattform wie Facebook und Instagram bieten mittlerweile die Möglichkeit, die Aktivitäten und die Reichweite eines Profils zu analysieren. Nutzen Sie diese, meist kostenlosen, Tools, um Ihr Social-Media-Marketing weiter zu verbessern.

Sollten Sie dennoch nicht wissen, wie und ob Sie Social-Media-Kanäle richtig bespielen, bieten wir, das Projektbüro cima.digital der CIMA Beratung + Management GmbH, ein umfangreiches Portfolio an Online-Veranstaltungen, Vorträgen und Workshops an und machen Sie fit für das Social Web. Falls Sie eine Analyse Ihres Social-Media-Auftritts wünschen, empfehlen wir Ihnen unseren Online-Präsenz-Check für Einzelhändler.

Auf der Suche nach dem Heiligen Gral – auch kaufDA ist dabei

Verknüpfte Initiativen:Online City Wuppertal/F.O.R.U.M.

RoPo-Effekte (Research online, purchase offline) messbar zu machen, ist derzeit so etwas wie der Heilige Gral der Retail-Branche. Verständlich, zumal die Omni-Channel-Marketeers wissen wollen, ob sich die in Online-Werbung, Social-Media-Kampagnen, SEO oder Location-based-Services investierten Werbebudgets auch wirklich lohnen, Frequenzen in und vor dem stationären Geschäft und Conversions an der handfesten Kassentheke erzeugen. Nun hat sich auch Bonial Deutschland, das mit kaufDA Prospekte auf PCs, Smartphones und Tablets bringt, auf die Suche nach dem Heiligen Gral gemacht. (mehr …)

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