,Coronales‘ Ladensterben – und die Sonntagsöffnung soll es richten? Ein Kommentar

Am vergangenen Dienstag, 20. Oktober 2020, war es wieder soweit: Das vermeintliche Ladensterben hat es in die Primetime-Nachrichten geschafft. Der deutsche Wirtschaftsminister Peter Altmaier berief einen Runden Tisch im Rahmen der reaktivierten „Dialogplattform Einzelhandel“ ein, um über die Konsequenzen und Handlungsoptionen der Städte und des Innenstadthandels zu diskutieren und Lösungen zu erarbeiten.

Ein Kommentar von Andreas Haderlein.

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Regionale Wertschöpfung auf digitalem Fundament – eine Frage der Kooperationsfähigkeit

Städte, Regionen und der lokale Einzelhandel lassen sich nicht per Knopfdruck digitalisieren. Um einen beharrlich moderierten Prozess des Veränderungs- und Kooperationsmanagements kommen die Betreiber und Teilnehmer lokaler bzw. regionaler Online-Marktplätze deshalb nicht umhin, wollen sie am Ende eine attraktive und damit wirtschaftlich tragfähige Lösung für den lokalen Online-Kauf auf die Beine stellen. (mehr …)

IFH verbreitet Schulstress – ein Kommentar

Es ist wie damals in der Schule: Eine Lehrkraft betritt die Klasse, im Gepäck die benoteten Klassenarbeiten, der Puls der Schülerschaft steigt. Einige würden sich am liebsten gleich auf den Mars beamen, andere wiederum – die Streber in der ersten Reihe – spitzen lässig, aber doch irgendwie verkrampft ihren Bleistift. Und dann hagelt es … Dreien. Die Welt geht wieder nicht unter. Ein glossenhafter Blick auf die IFH-Studie „Vitale Innenstädte 2018“ und deren Rezeption von Andreas Haderlein. (mehr …)

Von der Aufenthaltspflicht zum „Couch-Commerce“

Nach dem Siegeszug von Grüner Wiese und Fachmarktlage wurde deutlich, dass die Stadt zwar den Handel, der Handel aber nicht die Stadt braucht. Heute ist die nicht weniger beunruhigende Bestandsaufnahme: Der stationäre Handel braucht das Internet, das Internet aber nicht den stationären Handel – zumindest nicht zwingend. Die Vertriebshoheit des innerstädtischen Handels ist passé. (mehr …)

Digitalisierung tut weh – dann haltet es aus!

Angesichts der letzte Woche inkraftgetretenen EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) wird wieder einmal deutlich: Digitalisierung ist „schmerzhaft“, sie frisst Zeit und finanzielle Ressourcen – auch ohne sich als Unternehmer mit Datenschutzerklärungen herumschlagen zu müssen. Die Frage ist aber nicht, ob in digitale Systeme und Online-Konzepte investiert werden muss, sondern wann. Dies gilt vor allem auch für den inhabergeführten Einzelhandel. Vermeintlich einfache Lösungen sind ein Trugschluss. Es mangelt aber nicht an Technologie, sondern an Veränderungsmanagern. (mehr …)

Die „Digitale Region“ braucht Verantwortungsträger

In den gegenwärtigen Diskussionen um digitale Städte, lokale Online-Marktplätze und Smart City kommen mitunter die ländlichen Regionen zu kurz. Aber auch sie werden auf kurz oder lang vom Internet als Wertschöpfungstreiber profitieren – vorausgesetzt, die Digitalisierung wird als kommunalstrategisches und standortpolitisches Thema ernst genommen. (mehr …)

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